Rathaus empathielos


Bis zu 50 Obdachlose übernachten in der U-Bahn-Station Appellhofplatz
Sie sollen da weg
Am Wochenende soll es in Köln nachts Minus 10 Grad werden

Was fordern die Parteien für die Obdachlosen?
„mehr Anlaufstellen“ (SPD)
„alternative Schlafstellen“ (Grüne)
„Notunterkünfte“ (CDU)
„Alternativen“ (Die Linke)

Die EU hat die Mitgliedsstaaten im November 2020 aufgefordert die Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit bis 2030 abzuschaffen. Die Ampelkoalition nahm das in ihren Koalitionsvertrag auf und die Länder und Städte, auch Köln, folgten mit entsprechen Beschlüssen.

Der Rat der Stadt hat 2024 das Kölner Konzept zur Bekämpfung von Wohnungsslosigkeit verabschiedet.
In der Einleitung steht:
„In Köln werden immer mehr Menschen wohnungslos, manche sogar obdachlos, und sie verbleiben oft lange Zeit in den städtischen Unterbringungsangeboten, ohne Zugang zu neuem Wohnraum zu erhalten.
Dies steht im Widerspruch zu den Zielen der Stadt Köln, die allen in Köln lebenden Menschen sichere und gesunde Lebensbedingungen bieten möchte. Der Umgang mit den ärmsten Menschen einer Gesellschaft ist ein Maßstab für deren Humanität.“
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=977963&type=do

Wissen die Ratsmitglieder wie viele Obdachlose in den städtischen Notunterkünften Hausverbot haben und warum?

Warum werden den Obdachlosen nicht endlich abschließbare eigene Zimmer angeboten – als Übergangslösung bis es Wohnungen für alle gibt?

Warum fordern die Ratsparteien die Verwaltung nicht auf die Obdachlosen in den leerstehenden Wohnungen und Büroimmobilien in der Innenstadt unterzubringen?

8.Januar 2026
Klaus Jünschke