Texte für Zeitungen

11.12.2018 report-k
Klaus Jünschke: Chancengleichheit

21.07.2018 report-k
Klaus Jünschke: „Freiheit ist ein Menschenrecht“

Unmittelbar nach Ende der Münchner Räterepublik verschärften am 25. Mai 1919 die Ministerien für Inneres und militärische Angelegenheiten in Bayern das geltende Fremdenrecht unter der Maßgabe einer Revolutionsprävention. Mit diesen Änderungen in Bayern wurde der Grundstein für die heutige Abschiebehaftpraxis und das heutige Ausländerrecht gelegt.

In der 1938 von den Nationalsozialisten verabschiedeten „Ausländerpolizeiverordnung“ fand die bayrische Regelung im § 7 Eingang: „Der Ausländer ist (…) durch Anwendung unmittelbaren Zwanges aus dem Reichsgebiet abzuschieben, wenn er das Reichsgebiet nicht freiwillig verlässt oder wenn die Anwendung unmittelbaren Zwanges aus anderen Gründen geboten erscheint. Zur Sicherung der Abschiebung kann der Ausländer in Abschiebehaft genommen werden.“ Diese Regelung der Ausländerpolizeiverordnung galt in Westdeutschland unverändert bis 1965.

Durchgeführt wurde Abschiebungshaft teilweise in Gefängnissen für den Strafvollzug, in Untersuchungshaft oder in Polizeigewahrsam.

Von 1965 bis 2004 regelten die beiden Ausländergesetze die Abschiebehaft: Das Gesetz von 1965 in § 16 und das Gesetz von 1990 in § 57. Seit 2005 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das Aufenthaltsgesetz. Darin regelt § 62 die Abschiebehaft.

Die JVA Büren wurde 1994 in der ehemaligen NATO-Kaserne Stöckerbusch eingerichtet. Es gab 384 Haftplätze für Abschiebegefangene und 131 Haftplätze für Strafhaft. Damit war sie die größte Abschiebehaftanstalt Westeuropas. Im selben Jahr wurde der Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ gegründet, um die Menschen in der Abschiebehaft Büren zu unterstützen und für die Abschaffung der Abschiebehaft einzutreten. http://www.gegenabschiebehaft.de/hfmia/menue-oben/home.html

Am 17.7.2014 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein Grundsatzurteil (Az.: C-473/13) gefällt: das Trennungsgebot verbietet eine gemeinsame Unterbringung von Straf- und Abschiebegefangenen. Die Entscheidung hat das vorläufige Ende der Abschiebehaft in der JVA Büren bewirkt. Im Mai 2015 kam es zur Wiedereröffnung als reine Abschiebehaftanstalt mit 100 Plätzen. Sie heißt seither „Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige (UfA).“

Anfang Juni 2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in Abschiebehaft in Büren erhängt. In Gedenken an den Verstorbenen fand am Freitag, den 08.06.2018 eine Mahnwache vor der Abschiebehaftanstalt Büren statt. In der Presseerklärung des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ heißt es „Erneut starb ein Mensch in der Abschiebehaft im westfälischen Büren. Anders als in der Vergangenheit hat die Einrichtungsleitung diesmal versucht, den Vorfall möglichst geheim zu halten. Daher sind bisher die genauen Umstände des Todes bisher noch nicht bekannt.“

In der Presseerklärung des Vereins heißt es weiter: „Die Medien berichteten kürzlich über die große Not der Gefangenen und Fälle akuter Suizidalität. Auch die Anzahl der Inhaftierten in Isolierhaft hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Aber anstatt dringend notwendige psychologische Betreuungsangebote zu schaffen, wurden die Aufschluss- und Hofzeiten rechtswidrig gekürzt und Isolierhaft stark ausgebaut.“ So kritisiert Frank Gockel, der Sprecher des Vereins weiter: „Bereits für kleinste Vergehen oder bei psychischen Erkrankungen werden die Betroffenen oft monatelag in Einzelzellen isoliert, teilweise wird ihnen jegliche Form von Kontaktmöglichkeit und Freizeitgestaltung weggenommen.“ Der Verein kritisiert bereits seit längerem, dass die Anstaltsleitung nicht bereit ist, NGO´s in einem angemessenen Rahmen mit den Inhaftierten reden zu lassen. “Stattdessen sind Gesetzesverschärfungen geplant, welche nur den Druck auf die Gefangenen weiter erhöhen sollen. Dies kann dazu führen, dass die Anzahl der Suizidversuche künftig zunehmen werden“.

Die geplanten Gesetzesverschärfungen ließen nicht lange auf sich warten.

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration von NRW teilte am Dienstag, den 10.7.2018 mit: „Neben dem Ausbau der Einrichtung von derzeit 140 auf 175 Plätze sind umfassende gesetzliche Änderungen notwendig, um den gestiegenen Anforderungen an den Abschiebungshaftvollzug gerecht werden zu können. Die Sicherheitsanforderungen an die Einrichtung in Büren haben sich in den zurückliegenden Jahren durch den deutlichen Anstieg Ausreisepflichtiger, das verbesserte Rückkehrmanagement des Landes, neue Maßstäbe nach dem Fall Amri und der Unterbringung gefährlicher Personen deutlich gewandelt. Der Gesetzentwurf beinhaltet drei Schwerpunkte: Unterbringung gefährlicher Personen; es gibt ein neues Zugangsverfahren bis zu einer Woche, um spezielle Bedürfnisse Untergebrachter besser zu beurteilen und die Möglichkeiten zur Gefährdungseinschätzung zu optimieren; bei gefährlichen Personen können präventiv Freiheitsrechte innerhalb der Unterbringungseinrichtung eingeschränkt werden, z.B. Einschränkung der Handynutzung oder des Zugangs zum Internet; gefährliche Personen können in besonderen Gewahrsamsbereichen unter Beschränkung ihrer Freiheitsrechte untergebracht werden.“ Von den vom Unterstützerverein geforderten Einstellungen von Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen ist in der Mitteilung der Landesregierung nicht die Rede. Das zusätzliche notwendige Personal für die Bewachung der Eingesperrten soll unter Polizeivollzugs- und Justizvollzugsbeamte im Ruhestand gefunden werden. Der nordrhein-westfälische Flüchtlingsrat kritisiert, dass sich der Abschiebevollzug mit den beschlossenen Verschärfungen dem Strafvollzug annähert.

Die jetzt beschlossenen Verschärfungen im Abschiebewettbewerb setzen nur fort, was unter der rot-grünen-Landesregierung in Gang kam. Sie hatte vor ihrer Abwahl betont, dass Nordrhein-Westfalen im bundesweiten Vergleich führend ist. Im Jahr 2017 wurden aus NRW 6308 Personen abgeschoben – mehr als aus anderen Bundesländern, sogar mehr als aus Bayern, in dem Seehofers CSU regiert. Von Januar bis Ende Mai dieses Jahres gab es 2905 Abschiebungen aus NRW.

Gastautor: Klaus Jünschke, ag | 17.07.2018

https://www.report-k.de/Politik-Nachrichten/Politik-NRW/Abschiebehaft-in-NRW-Gesetzentwurf-zur-Verschaerfung-und-die-Verhaeltnisse-in-Bueren-100966

28.01.2016 junge welt: Sorgen um Europas Seele
Zur „Kölner Botschaft“

Wenn mir ein Flüchtling sagen würde „Ich liebe Deutschland“ würde ich mit einem Zitat von Gustav Heinemann antworten. „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“ Soviel zum Thema Patriotismus.

Einige Kölner sagen: „Wir lieben Köln. Wir lieben die Vielfalt unserer Stadt. Diese sichtbare Verwundbarkeit und Unvollkommenheit der Stadt vertieft unsere Liebe noch.“

Jürgen Becker ist mit seiner Rede auf der „Du bes Kölle“- Demo am 14.12.2014 nicht wirklich angekommen: „Kölschtümelei hat eine offene Flanke zum rechten Rand! Ich habe nichts dagegen, ihr kölschen Bands, dass ihr Köln schön findet, aber mulmig wird mir, wenn ihr Köln schönfärbt.“

Oder was soll man davon halten: „Aber an dem kulturellen und materiellen Reichtum, den uns die Zuwanderung seit mehr als 2000 Jahren in Köln beschert, erkennen wir auch, dass Integration ein lohnendes und ein realistisches Ziel ist.“ Die Jahre 1933 – 1945 kommen nur in einer gekürzten Fassung vor, in dem die damalige Nazi-Stadt als Opfer beklagt wird:  „das ehemals so prachtvolle Köln (ist) seit seiner Zerstörung in den Jahren von 1942 bis 1945 keine Schönheit mehr“.

Adorno hat 1959 am Ende seines Vortrags „Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit“ festgestellt: „Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des Vergangen beseitigt wären. Nur weil die Ursachen fortbestehen ward sein Bann bis heute nicht gebrochen.“

Das Patriarchat kommt in diesen niedlichen Worten vor: „Nicht erst seit Silvester wissen wir, dass in manchen Milieus manche Männer ein tiefgreifendes Problem mit der Gleichberechtigung haben.“ Wie kann einem das in den Sinn kommen, wenn ein paar Zeilen weiter berichtet wird, dass „in Deutschland noch immer alle drei Minuten eine Frau Opfer einer Vergewaltigung“ wird. Wer in den vergangenen Tagen regelmäßig Zeitung gelesen hat, hat immer mal wieder von deutschen und internationalen Untersuchungen über das Ausmaß von Gewalt gegen Mädchen und Frauen gelesen. Zehn bis über 50% von Mädchen und Frauen sind danach Opfer von verschiedenartigen Übergriffen. In keinem einzigen Beitrag habe ich gelesen wie viele männliche Täter diesen weiblichen Opferzahlen entsprechen. Aber davon muss es ein gesellschaftliches Bewusstsein geben: selbst wenn man nur von 10% aller Mädchen und Frauen als Gewaltopfer ausgeht hat man es mit mehreren Millionen männlichen Tätern allein in Deutschland zu tun.  Die Bundesrepublik hat aber nur 80.000 Haftplätze. Wie können Patriarchat und Sexismus thematisiert und mit entschiedenen Maßnahmen begegnet und überwunden werden? Alle einsperren geht nicht.

Die Autorinnen und Autoren der Kölner Botschaft wollen „der wachsenden Polarisierung in unserer Gesellschaft entgegenwirken“. Dabei kommt ihnen aber nicht die wachsende Polarisierung zwischen Arm und Reich in den Sinn, die international Flucht und Migration bewirkt und national, in den Städten und Gemeinden, dass sich einheimische und zugewanderte Arme als Feinde gegenüberstehen.

Statt dessen wird das Diversity-Konzept beschworen: „Denn gleich welchen Geschlechts und Alters wir sind, welcher Herkunft und Religion, welchen Beruf wir ausüben und welcher Partei wir angehören, welche sexuelle Orientierung wir haben und welche private Leidenschaft – wir alle wollen uns in Köln sicher, frei und offenen Blicks bewegen“.

Die Vertreter des diversity management  konnten verbreiten, dass das Hauptproblem von Gesellschaften in der Anerkennung unterschiedlicher Identitäten und nicht in der Reduzierung wirtschaftlicher Ungleichheit liegt.  Da in vielen Fällen der Einsatz für die Diversität an die Stelle des Kampfes für die Gleichheit getreten ist (statt ihn zu ergänzen), hat er am Ende die Barrieren geschwächt, die den um sich greifenden Neoliberalismus eindämmen sollten.“ So der amerikanische Soziologe Walter Ben Michaels.

Ich bin nicht einverstanden mit der Entlastung der Polizeibeamten vor Ort: „Diese Kritik richtet sich ausdrücklich nicht gegen die einzelnen Polizeibeamten, die unter hohem persönlichem Risiko für unsere Sicherheit sorgen. Ihnen vertrauen wir weiterhin.“ Ein Motto der Kölner Polizei ist „Hinsehen-Handeln-Hilfe holen“. In der Silvesternacht haben Frauen um Hilfe geschrien und diese bewaffneten Männer haben nicht interveniert.

Sehr befremdlich ist, dass die Autorinnen und Autoren der Kölner Botschaft von „bandenmäßiger Kriminalität“ sprechen und als Quelle ihrer Information „gute Nachbarn“ nennt, statt sich auf die Analysen der Polizei und des Innenministeriums zu beziehen, die keine „kriminellen Banden“ feststellen konnten und das Zustandekommen der Übergriffe nicht als geplant sondern als spontan einschätzen.

Jürgen Becker hat in seiner Rede auf der „Du bes Kölle“-Demo gefragt: „Könnte es vielleicht sein, dass die Lobeshymnen op Kölle, du ming Stadt am Ring denen so munden, die Kölle über alles lieben, weil sie Deutschland, Deutschland über alles nicht mehr singen dürfen?“

Das fragte ich mich auch, als ich den letzten Satz der Kölner Botschaft las: „Daher gilt unsere Sorge heute nicht so sehr Deutschland als vielmehr Europa, das durch den neu aufflammenden Nationalismus seine Seele zu verlieren droht.“

Klaus Jünschke, 23. 01.2016

Weitere Texte in Zeitschriften und Zeitungen

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Der Neubau der JVA Köln und die neue law-and-order-Regierung in Düsseldorf

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Keine Hallenunterbringung für Flüchtlinge

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12.10.2011 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer
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8.09.2011 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer
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18.05.2011 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer 302
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11.06.2010 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer 251
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16.05.2010 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer 249
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10.03.2010 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer 240
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10.02.2010 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer 236
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02.07.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer 153
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11.06.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer 150
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11.06.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer 150
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05.06.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer Nr. 149
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28.05.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer Nr. 148
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16.01.2008 Neue Rheinische Zeitung Online-Flyer Nr.129
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14.01.2008 Süddeutsche Zeitung
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14.11.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr.121
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29.08.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 110
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08.08.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 107
Christiane Ensslin und Klaus Jünschke: Isolationshaft ist kein Mythos.

04.07.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 102
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06.06.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr.98
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23.05.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 96
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25.04.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 92
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04.04.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 89
Klaus Jünschke:: „Siegburg ist eine Botschaft an alle“ Eine Chronologie zum Tod von Hermann Heibach – Teil 3

28.03.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 88
Klaus Jünschke: „Siegburg ist eine Botschaft an alle“ Eine Chronologie zum Tod von Hermann Heibach – Teil 2

21.03.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 87
Klaus Jünschke: „Siegburg ist eine Botschaft an alle“ Eine Chronologie zum Tod von Hermann Heibach – Teil 1

24.01.2007 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 79
Klaus Jünschke: Soziale Konflikte sozial lösen. Bleiberecht für kriminalisierte Flüchtlinge und Migranten.

2007 Informationsdienst Straffälligenhilfe, Heft 2/2007
Klaus Jünschke: Europa verhaftet. S. 29 – 31

29.11.2005 knastblog.de
Klaus Jünschke: Warum keine Amnestie?

28.11.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 72
Klaus Jünschke: Gegen die Wand. Die Justizministerin und der Jugendvollzug „nach Siegburg“

21.11.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 71
Klaus Jünschke: Tod in Siegburg. Schlagzeilen – aber über die Ursachen wird öffentlich nicht diskutiert

31.10.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 68
Klaus Jünschke: „Herrschaft nicht außer acht lassen“. Gedanken zum Kölner Integrationskonzept

Herbst 2006 Lotta – antifaschistische Zeitung aus NRW, Heft 24
Klaus Jünschke: Zur Kriminalisierung der „Illegalen“, S. 58 – 60

24.10.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 67
Klaus Jünschke: Arm

24.10.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 67
Klaus Jünschke: „Offener Vollzug muss die Regel werden“. Jugendstrafvollzugsgesetz und wachsende soziale Ungleichheit

 Klaus Jünschke: Festung Europa – Imperium der Schande

15.08.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 57
Klaus Jünschke: Zur Kriminalisierung der „Illegalen“

27.06.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 50
Klaus Jünschke: Die Zündschnur brennt auch in Köln. 88% der HauptschülerInnen ohne Ausbildungsplätze

20.06.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 49
Klaus Jünschke: alte Fernseher für junge Gefangene. „Kölner Appell gegen Rassismus“ ruft zu Spenden auf

06.06.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 47
Klaus Jünschke: Erfolge mit Heroin auf Rezept. Drogenpolitik muss auf den Prüfstand

17.01.2006 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr. 27
Klaus Jünschke: Vielvölkeranstalt „Knast“.

2006 ZJJ Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 4/2006
Klaus Jünschke: Jugendstrafvollzugsgesetz und wachsende soziale Ungleichheit. S. 326f.

30.11.2005 Neue Rheinische Zeitung Online Flyer Nr.20
Klaus Jünschke: „Geduldete“ werden als „Illegale“ bezeichnet

24.11.2005 Lokalberichte Köln Nr. 25/2005, S.5
Klaus Jünschke: Die im Dunkeln sieht man nicht – Menschenhandel und illegale Beschäftigung

7.11.2005 www.mkll.de
Klaus Jünschke: Eine Chronologie zur Geschichte der „Zigeuner“ in Deutschland und Köln

Herbst 2005 Informationsdienst Straffälligenhilfe
Klaus Jünschke: NRW – Statistik-Deutsch, S. 29f.

22.05.2005 kein mensch ist illegal
Klaus Jünschke: „Wer lange hier lebt, muss bleiben dürfen“

April 2005 Bundesverband Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.
Klaus Jünschke: Leben in der Illegalität. In: Dokumentation der Fachtagung „Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland“ in Hofgeismar, S. 34 – 40

2005 kosmopolit
Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern ihre Unterbringung

31.01.2004 Hamburger Illustrierte
Christiane Ensslin, Klaus Jünschke, Annette Kaltenbach: Zur Berichterstattung über die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2003 in den Kölner Medien

2004 ZJJ Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 4/2004
Klaus Jünschke u. Bettina Paul: „Nur nicht auffallen“ – Menschen in der Illegalität in Deutschland. S. 364 – 371

5.10.2003 Hamburger Illustrierte
Christiane Ensslin, Klaus Jünschke, Annette Kaltenbach: Zum gemeinsamen Antrag von SPD und FDP zum Thema „Jugendkriminalität“ vom 17.09.2003

1.08.2003 Hamburger Illustrierte
Christiane Ensslin, Klaus Jünschke, Annette Kaltenbach: Zur polizeilichen Räumung des Grenzcamps

Juni 2001 LOTSE-Info Nr. 24
Klaus Jünschke: Der Anstaltsbeirat in der JVA, S. 7 – 9

Juni 2001 rathaus ratlos Nr. 136
Klaus Jünschke: Beirat Justizvollzugsanstalt – Was machen die eigentlich?, S. 6

31.05.2001 die tageszeitung – taz nrw, S. 8
Klaus Jünschke: Kriminell! Jagd auf Jugendliche

2001 Kurdische Studien, Heft 2
Klaus Jünschke: „Unbewusst habe ich das gemacht“. Als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling in Köln. S. 57 – 84

2001 Kölner Flüchtlingsrat
Klaus Jünschke: Kinderflüchtlinge in Asylbewerberfamilien und Asylwohnheimen. In: Förderverein Kölner Flüchtlingsrat (Hrsg.): Das Kindeswohl – Maßstab im Umgang mit Kinderflüchtlingen? Tagungsdokumentation im Selbstverlag, Köln, S. 62-64

2001 BAG-S
Klaus Jünschke: Arbeit mit ausländischen Inhaftierten. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (Hrsg.): Straffälligenhilfe und sozialer Wandel. Tagungsdokumentation, Bonn 2001, S. 61 – 65

2000 Lokalberichte Köln, Nr. 11/2000
Klaus Jünschke: Die Reichen werden reicher und die Armen werden Knackis und in der Kriminalitätsberichterstattung konkurrieren Selbstgerechtigkeit und Dummheit um die lautesten Sätze, S.6

13.05.1998 Netzwerk Friedenskooperative
Klaus Jünschke: Kriminalitätsursachen lassen sich nicht abschieben

November 1997, Morgengrauen Nr. 65
Klaus Jünschke, Rausländerkriminalität, Teil 2, S.4

September 1997 Morgengrauen, Nr. 64
Klaus Jünschke: Rausländerkriminalität, Teil 1, S.4

April 1997 Kölner Stadt Revue, 4/1997
Klaus Jünschke: Das Böse an sich. Ende Februar kreierte der Express mit einer fünfteiligen Serie einen „Klingelpütz-Skandal“ und fütterte damit die alte Mär vom fidelen Knast, S.20f.

29.08.1994 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Nichts als alte Reflexe

1994 Archiv für Sicherheits- und Entwicklungspolitik 8/94
Klaus Jünschke und Christoph Meertens: Alkohol und Heroin – Doppelmoral im Drogenkrieg

6.07.1993 Freitag, S.3
Klaus Jünschke: Blutzoll. Nach Bad Kleinem: Die Regierung muß nun zeigen, daß sie den Krieg mit der RAF wirklich beenden will

13.07.1993 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Der eigentliche Skandal

1993 Kölner StadtRevue 4/93
Klaus Jünschke: Als die Römer frech geworden… Über Nationalismus und Staatsangehörigkeit, S. 40 – 43

6.07.1992 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Individuell weggeduckt, S.9

18.05.1992 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Tod und Trauer

24.04.1992 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Wo ist der humane Staat?

03.01.1992 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Im Westen was Neues

20.04.1991 die tageszeitung
Klaus Jünschke: …und am Ende nur noch deutsche Rotarmisten

11.10.1990 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Amnestie für alle

22.06.1990 die tageszeitung
Klaus Jünschke: RAF-Aussteiger in der DDR und die Heuchelei-Orgie der Medien

03.10.1988 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Die Zelle, S. 11 – 12
http://www.taz.de/Archiv-Suche/!1836206&s=klaus%2Bj%C3%BCnschke&SuchRahmen=Print/

30.11.1987 die tageszeitung
Klaus Jünschke: Finden wir die Sprache wieder
http://www.taz.de/Archiv-Suche/!1856754&s=klaus%2Bj%C3%BCnschke&SuchRahmen=Print/

1983 Psychologie und Gesellschaftskritik, Ausgabe 25
Klaus Jünschke: Programm der schrittweisen Integration in den Normalvollzug. S. 65 -76

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