Texte 2026

Der Kölner Stadt-Anzeiger desorientiert die Stadtgesellschaft

Am 22. August 2026 sorgte sich der Stadt-Anzeiger im Lokalteil: „Droht Kölns Drogenpolitik der Stillstand?“ Florian Holler: „spätestens seit Crack die Straßen erobert hat, spitzt sich die Lage zu“. Muss man sich einfach mal bildlich vorstellen: „Crack erobert die Straßen.“ Gesellschaftliche Verantwortung, politische Verantwortung ist damit außen vor. Im März…

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Verändern um Leben zu retten

21. Juli 2026 – Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende Auf dem Gedenktag am 20. Juli 2019 auf dem Rudolfplatz sprach Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes. 2018 hatte die Polizei 71 Drogentote gezählt. Sie berichtete, dass der Rat der Stadt Köln beschlossen hat, verschiedene Drogenkonsumräume einzurichten, am Neumarkt, in Kalk und in Mülheim.…

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Offener Brief an Suchtforscher Prof. Dr. Daniel Deimel

Lieber Daniel Deimel, für mich sind Sie in der Diskussion um die offene Drogenszene am Neumarkt und die Entwicklung von Suchthilfezentren ein echter Lichtblick, weil Sie angesichts des Leids der Suchtkranken unmissverständlich für Soforthilfen eintreten. Am 6.Januar 2026 haben Sie in einem Gastbeitrag im Kölner Stadtanzeiger geschrieben:„Neben weiteren Suchtzentren muss…

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Der unsoziale Kölner Sozialdezernent Dr.Rau

Im Rahmen der „Abgehängt“-Serie des Kölner Stadt-Anzeigers war Dr. Rau am 30.6.2026 in Chorweiler auf dem Podium zum Thema Wohnen. Wie schon öfter hat er Köln als Schwarmstadt präsentiert und erklärt, dass es daher auch nicht viel bringen würde, wenn 30.000 neue Wohnungen gebaut würden. „Ich bin nicht für viele…

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Arm und reich in Köln

Schon vor 20 Jahren hat eine Kölner Studie bekannt gemacht, dass „die sozialräumliche Trennung von Armen und Nicht-Armen gegenwärtig in Köln am stärksten“ ist. Der Soziologe Prof. Dr. Jürgen Friedrichs und der Diplom-Geograph Sascha Triemer haben die 15 größten deutschen Städte untersucht und die Ergebnisse in ihrem Buch „Gespaltene Städte?…

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Kann sich Köln noch schämen?

Am 28.August 2023 stellte die Katholische Hochschule die erste Studie zur offenen Drogenszene am Kölner Neumarkt vor.  Die Befragung von  113 Drogengebraucherinnen ergab u.a.: „79 Prozent der für die Studie am Neumarkt befragten Konsument_innen sind männlich, 65 Prozent sind deutscher Herkunft. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre. Jeder Zweite (55 Prozent)…

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Für eine Stadt ohne Drogentote

Als der Kölner Stadt-Anzeiger Anfang März über die Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 berichtete, wurde über die Entwicklung bei den „Rauschgiftdelikten“ informiert, aber die Drogentoten mit keinem Wort erwähnt. https://www.ksta.de/koeln/koelner-kriminalstatistik-2025-weniger-straftaten-mehr-sexualdelikte-1233146 Die Polizei teilt in ihrem Jahresbericht für 2025 auf Seite 59 mit, dass ihr im vergangenen Jahr 80 Drogentote bekannt…

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„Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“

Zum 21. März 2026 Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville am 21. März 1960 durch Einheiten der Polizei, damals Apartheidsstaat Südafrikanische Union.https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_Rassismus In seiner 1965 erschienen Studie „Etablierte…

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Suchthilfezentrum – die Diskussion geht weiter

Ein Offener Brief an Oberbürgermeister Torsten Burmester von Kalle Gerigk, dem neuen Sprecher des Vereins Obdachlose mit Zukunft (OMZ). Kalle Gerigk fordert abschließbare Einzelzimmer für die drogenkranken Obdachlosen, wie für alle Obdachlose – als Übergangslösung, bis es Wohnungen für alle gibt. Warum das so grundlegend wichtig ist, kann in der…

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Das Problem sind die Erwachsenen

Gestern fand in der Berufsschule im Perlengraben 101 eine Anwohnerversammlung gegen das geplante Suchthilfezentrum statt. Die Lokalzeit aus Köln hat berichtet. Bei Minute 6:05 geht es los:https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-koeln/wdr-lokalzeit-aus-koeln-oder-12-01-2026/wdr-koeln/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNDRkNDc2YzQtOWI3OC00MGExLWEyZGItMGU5YzdmYzI0NDMw Im Zentrum der Argumente gegen das geplante Suchthilfezentrum steht, dass Kinder und Jugendliche Schaden erleiden. Die Kinder und Jugendlichen kommen in dieser Auseinandersetzung…

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Rathaus empathielos

Bis zu 50 Obdachlose übernachten in der U-Bahn-Station AppellhofplatzSie sollen da wegAm Wochenende soll es in Köln nachts Minus 10 Grad werden Was fordern die Parteien für die Obdachlosen?“mehr Anlaufstellen“ (SPD)“alternative Schlafstellen“ (Grüne)“Notunterkünfte“ (CDU)“Alternativen“ (Die Linke) Die EU hat die Mitgliedsstaaten im November 2020 aufgefordert die Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit bis…

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