Ines Eichmüller, die 2.Vorsitzende des „Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus“ erinnete im Schlusssatz ihres Beitrags daran, dass die Nazis die Armen hassten und appellierte alles zu tun, damit Arme nicht mehr gehasst werden.
Das war am 8. Oktober 2025 bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Verleugneten Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“.
https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/Die-Verleugneten
An diesem „heute“ hat die regierende „Verantwortungskoalition für Deutschland“ das Bürgergeld abgeschafft. Bayerns Ministerpräsident Söder: „Das Bürgergeld ist jetzt Geschichte“: https://www.youtube.com/watch?v=JQSkXo6xxeE
„Konkret soll mit härteren Sanktionen belegt werden, wer gegen die Regeln der Jobcenter verstößt, etwa bei Terminen oder der Arbeitsaufnahme. Wer als Empfänger von Grundsicherung einen ersten Termin im Jobcenter versäumt, soll sofort zu einem zweiten Termin eingeladen werden. Wer diesen Termin ebenfalls nicht wahrnimmt, dem soll die monatliche Überweisung um 30 Prozent gekürzt werden. Bleibt auch ein dritter Termin ungenutzt, sollen die Geldleistungen komplett eingestellt werden.“
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/buergergeld-verschaerfungen-koalitionsausschuss-100.html
Hennig Borggräfe, der Direktor des NS-Dok kam in seiner Begrüßung sowenig zum „heute“ und zur notwendigen Politik- und Gesellschaftskritik, wie Bürgermeister Andreas Wolter in seinem Grußwort und Uwe Neumärker, der Direktor der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in seiner Einführung in das Ausstellungsprojekt.